Sind Verbraucher auf der Suche nach einer neuen Arztpraxis informieren sie sich üblicherweise bei Freunden und Bekannten (Empfehlungsmarketing), auf Vergleichsplattformen wie Jameda oder – wo sonst? – bei Google. Praxen sollten ihre Internetpräsenz deshalb so gestalten, wie es der mächtigen Suchmaschine gefällt. Aber worauf gilt es überhaupt zu achten?

 

Um ihre Besucher auf der Webseite zu halten, sollten Praxen hochwertige und interessante Inhalte anbieten und diese auch optisch ansprechend aufbereiten. Google hat es sich zum Ziel gesetzt, auf Platz 1 das allerbeste Suchergebnis zu liefern. Wer also den begehrten Platz belegen möchte, muss auch das beste Ergebnis bieten.

 

Für sein Ranking setzt die Suchmaschine auf drei Aspekte einer Webseite: den Inhalt, die Verlinkungen und die Nutzerreaktionen.

 

 

Der Inhalt zählt

In Googles Wertesystem sollten gute Seiten originale, also einzigartige und für den Leser nützliche Inhalte bieten. Ein Indikator für guten Content ist zum Beispiel die Verweildauer der Besucher. Liegt diese unter 30 Sekunden, ist Google alarmiert. Zu einem längeren Aufenthalt können Besucher beispielsweise durch aktuelle Inhalte, eine hohe Themenvielfalt oder Videos animiert werden.

 

Entscheidend für die optimale Bewertung einer Webseite ist die Nutzung von Schlüsselbegriffen, den so genannten Keywords. Im Falle einer Arztpraxis sollten also medizinische Begriffe vorkommen (Zahnarzt, Dental, bzw, Hautarzt, Dermatologie) die zur Praxis, zum Ort und zum Themenumfeld passen.

 

Aber Achtung: Google bemerkt Übertreibungen. Webseiten, die zuviel des Guten tun, werden im Ranking herabgestuft und als zu wenig informativ, zu werblich und schlimmstenfalls als unseriös angesehen. Das geschieht beispielsweise beim „Keyword-Stuffing“. Enthält die Seite eine ungewöhnlich hohe Anzahl von Wiederholungen der Schlüsselwörter, wittert Google Böses und stuft die Seite zurück.

 

Damit der Google-Robot verstehen kann, was auf der Webseite passiert, sollten Sie folgende Faktoren berücksichtigen:

 

  • Setzen Sie eines ihrer wichtigsten Keywords in die Überschrift und/oder den Vorspann, sowie in die Bildunterschrift
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Seite für mobile Geräte optimiert ist. Google stuft Sie ansonsten herunter
  • Füllen Sie auch die Zwischenüberschriften mit wichtigen Stichwörtern
  • Nutzen Sie Keywords im Text und achten Sie auf eine sorgfältige Verteilung
  • Variieren Sie die Schlüsselwörter
  • Achten Sie auf eine vernünftige und für Ihre Zielgruppe angenehme Textlänge
  • Verwenden Sie verständliche Formulierungen – „Fachchinesisch“ wirkt nicht kompetent, sondern fremd.

 

Unser Tipp:

Schreiben Sie klar, gut strukturiert und behalten Sie ihre Zielgruppe im Fokus – dann müssen Sie sich um die Suchmaschinenoptimierung keine Sorgen machen. In einem guten Artikel sind die oben genannten Elemente eigentlich enthalten.

 

 

Verlinkungen

Backlinks erfreuten sich noch vor einigen Jahren großer Beliebtheit, sorgten sie doch dafür, dass die Seite „sehr gut verlinkt“ wirkte, auch wenn sie es doch nicht war. Nachdem der Linkkauf immer weiter um sich griff, schritt Google ein.

 

Unser Tipp:

Nutzen Sie Links von anderen Seiten klug und umsichtig und so, wie es für ihre Leser hilfreich ist. Nichts anderes interessiert Google.

In vernünftigem Maß betrachtet Google Links anderer Websites als Empfehlung. Je mehr andere Websites also einen Link auf uns setzen, desto besser wird die Google Platzierung.

 

 

Nutzerreaktionen

Auch das Engagement in den Sozialen Netzwerken einen Einfluss auf den eigenen Rankingerfolg. Die so entstehenden Links sind freiwillig und da man offenbar über Sie im Netz diskutiert und ihre Inhalte teilt, werden diese Links von Google als besonders relevant eingestuft.

 

Unser Tipp:

Nutzen Sie hierzu Google+, Facebook und den Kurznachrichtendienst Twitter. Reaktionen in sozialen Netzwerken, also posten, liken, twittern usw, werden immer bedeutender für das Suchmaschinenranking.

 

 

Werben Sie einfach mal

Wer schneller zu einem Ergebnis kommen möchte, kann die Google Werbeangebote nutzen. Auch hier sind die Keywords wichtig. Welche Begriffe googlen Kunden, die auf der Suche nach einer renommierten und zuverlässigen Zahnarztpraxis sind?

 

Haben Sie sich für Werbung über Google Adwords entschieden, sieht Ihr zukünftiger Patient Ihre Werbung als Anzeige deklariert nach Eingabe eines der Keywörter ganz oben oder rechts neben den Suchresultaten und ist mit einem Klick auf Ihrer Webseite.

 

Unser Tipp:

Google Adwords ist besonders für kleinere Budges eine Überlegung wert, denn man zahlt nur pro Klick. Klickt der Suchende dann nicht auf Ihre Anzeige, hat er sie dennoch wahrgenommen und Sie zahlen nicht. Sie als Werbender behalten die Budgetkontrolle und können entscheiden, wie viel Geld Sie investieren möchten.

 

Auch wenn Sie im Google-Ranking nicht ganz oben landen, denken Sie daran: auch Ihre Bestandskunden freuen sich über eine gut gestaltete Seite mit Informationen zu aktuellen Trends und Leistungen, saisonalen Tipps oder anderen hilfreichen Empfehlungen und werden es Ihnen mit Treue danken.

 

Wenn Sie weitere Informationen haben möchten, schreiben Sie uns!