Brauchen Arztpraxen Image-Videos? Interessieren sich potenzielle neue Patienten überhaupt für dieses Format und erreiche ich auch ältere Patienten damit?

Ein professioneller Praxisfilm wird von künftigen Patienten sehr viel emotionaler wahrgenommen, als eine Broschüre oder die Bilder und Texte auf der Webseite. Er vermittelt die Atmosphäre vor Ort, nutzt vielleicht Musik zur Unterstützung, zeigt die Räumlichkeiten und die Menschen, die in der Praxis arbeiten. Um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen, sollten jedoch einige Vorbereitungen getroffen werden.

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Fragen wie diese erreichen uns häufig. In unseren Beratungsgesprächen oder im Rahmen unserer vismed Akquise Akademie erfahren wir auch, dass die Inhaber von Praxen und Laboren sich nicht immer sicher sind, welches Werbeformat das richtige für ihre Zielgruppe ist.

Die neuen Medien sind schon lange nicht mehr nur den Jungen zugeordnet, auch für die ältere Generation gehört das Surfen im Internet, die digitale Recherche und Kommunikation zum Alltag. Besonders beliebt bei Konsumenten aller Altersgruppen sind Videos. Wie der Videokanal YouTube berichtet, haben sich die Upload-Zahlen seit dem Vorjahr um 25 Prozent erhöht(1). Auf einer Webseite mit Video würde ein durchschnittlicher User 88 Prozent mehr Zeit verbringen, bestätigt das Wirtschaftsmagazin Forbes.

Gründe für ein Imagevideo
Ein Imagevideo hat die Aufgabe, das Unternehmen, seine Mitarbeiter, die Arbeitsweise und seine Werte vorzustellen. Anders als klassische Werbe- oder Erklärvideos beschäftigt es sich nicht mit Produkten oder legt besonderen Fokus auf Dienstleistungen. Diese unterscheiden sich von Praxis zu Praxis nur wenig. Hier sollen vor allem die Räumlichkeiten gezeigt und die Mitarbeiter vorgestellt werden. Ziel ist es, bei dem potenziellen Patienten einen sympathischen Eindruck zu hinterlassen und Vertrauen zu erwecken.

Ein Imagevideo ist für Praxen aus verschiedenen Gründen sinnvoll:

1) Die angebotenen Dienstleistungen in Arztpraxen unterscheiden sich nicht signifikant und bilden deshalb kein Alleinstellungsmerkmal, mit dem die Praxis sich von ortsansässigen Mitbewerbern abheben kann. Aus diesem Grund sind im Wettbewerb um die Patienten weiche Faktoren wie Sympathie und Verständigkeit wichtig. Um diese zu vermitteln ist das Medium Video optimal geeignet.

2) Auch der Preis spielt nur bedingt eine Rolle. Zahlt die Versicherung nicht, beispielsweise bei iGeL-Leistungen, erwirbt der Patient die gewünschte Zusatzleistung kaum bei der Praxis, die sie am günstigsten anbietet. Da es sich um eine Frage der Gesundheit handelt, werden auch hier die weichen Faktoren wie Qualität und Verlässlichkeit die entscheidende Rolle spielen.

3) Neue Mitarbeiter zu finden stellt für viele Praxen eine große Herausforderung dar. Oft suchen sie lange nach Bewerbern, die sowohl die fachlichen als auch die menschlichen Qualitäten mitbringen, die eine gute Praxis braucht. Auch Bewerber informieren sich online über Betriebe, bevor sie dort vorstellig werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen: ein Video baut Vertrauen auf und hat damit für jede Organisation einen großen Nutzen. Eine Studie der FH Düsseldorf belegt:

• 100 Prozent der Interessenten nehmen das Video wahr, 80 Prozent und mehr können sich genau an den Inhalt erinnern
• 50 Prozent entscheiden sich aufgrund des Videos für eine Bewerbung

Eine professionelle Internetseite mit ansprechenden Inhalten und einem aussagekräftigen Imagevideo hilft jeder Praxis, ihre Unternehmensidentität in der Öffentlichkeit optimal zu präsentieren und sich Partner wie Patienten gegenüber von der besten Seite zu zeigen – und sie zu begeistern.

(1) http://www.tubefilter.com/2015/07/26/youtube-400-hours-content-every-minute/